Die Veranstaltung „Vulva zwischen Kunst und Körperbild“ beschäftigt sich mit der Sichtbarkeit der Vulva in Kunst, Gesellschaft und persönlicher Wahrnehmung. Viele Frauen erleben Scham, Unsicherheit oder ein verzerrtes Bild des eigenen Körpers – geprägt durch gesellschaftliche Normen, Tabus und stereotype Darstellungen. Der Workshop schafft einen geschützten Raum, um diese Themen offen zu reflektieren und den eigenen Blick auf den Körper neu zu entdecken.

Angesprochen sind Frauen, die sich mit Körperbildern, Weiblichkeit, Kunst und gesellschaftlichen Erwartungen auseinandersetzen möchten – unabhängig von Vorkenntnissen. Durch Gespräche, künstlerische Impulse, gemeinsames Betrachten von Kunstwerken und kreative Übungen setzen sich die Teilnehmerinnen mit Fragen auseinander wie: Welche Bilder von Körpern gelten als „normal“? Warum sind bestimmte Darstellungen sichtbar und andere tabuisiert? Und wie beeinflusst das die eigene Wahrnehmung?

Ein besonderer Teil der Veranstaltung ist das kreative Arbeiten mit Goldaluminium: Die Teilnehmerinnen gestalten eigene Bildobjekte und setzen sich dabei auf persönliche und künstlerische Weise mit Form, Sichtbarkeit und Ausdruck auseinander. Der kreative Prozess eröffnet neue Zugänge zum eigenen Körperbild und ermöglicht es, Gedanken und Gefühle sichtbar werden zu lassen.

Die Teilnehmerinnen gewinnen neue Perspektiven auf Körperlichkeit und Sichtbarkeit, stärken ihre Selbstwahrnehmung und erleben Austausch mit anderen Frauen in einer wertschätzenden Atmosphäre. Nach der Veranstaltung können sie sich freier, bestärkter und verbundener mit dem eigenen Körper fühlen – mit mehr Bewusstsein für gesellschaftliche Prägungen und einem offeneren Blick auf sich selbst und andere.

Bitte mitbringen: 7€ Materialkosten in bar und passend