Das Private ist politisch! Dies gilt besonders auch für Wohnformen.
Ein bemerkenswertes Beispiel gendergerechter Stadtplanung ist das Neubaugebiet „Prinz-Eugen-Park“. Seit 2018 wird dort nicht nur gewohnt, sondern solidarisch und gemeinschaftlich gelebt und gestaltet.
Die Quartiersgenossenschaft GeQo eG fungiert dabei als Netzwerkknoten für die vielfältigen Aktivitäten in der Nachbarschaft, die im Quartiersrat und den Arbeitskreisen geplant werden. Dazu zählen Bildungs-, Freizeit- und Gesundheitsangebote ebenso wie Raummanagement, Mobilitätsstation und Verleihpool. All das findet nicht nur in den zahlreichen Gemeinschaftsräumen statt, sondern auch in den großzügigen Parkanlagen, die das Viertel besonders lebenswert machen. Heike Skok, Bewohnerin und FAM-Vorstandsmitglied, führt entlang der Gebäude der Baugemeinschaften, Genossenschaften und städtischen Wohnungsunternehmen, die inzwischen alle mit Leben erfüllt sind.
Wie landen herzlich zur gemeinsamen Erkundung und gerne auch kritischen Auseinandersetzung mit solidarischem, feministischem und vielleicht sogar utopischem Wohnen ein!
Eine Möglichkeit zur gemeinsamen Einkehr im Anschluss besteht.